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Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst in der Nazareth-Kirche 

Zum Taizé-Lied "Dans nos obscurités" ziehen Schülerinnen ein, bleiben am Altar stehen, gebeugt, bedrückt, niedergeschlagen. Sehnsucht nach Licht:

Dans nos obscurités allume le feu qui ne s'éteint jamais, qui ne s'eteint jamais.  
In unseren Dunkelheiten entzünde das Feuer, das niemals verlischt.

Rufe der Ängste erfüllen die Kirche, Ängste vor Versagen, Veränderung und Verlust, vor Krankheit, Krieg und Umweltkatastrophen. Im Kyrie-Gebet bringen wir diese Ängste vor Gott. Die Erstarrung löst sich - Aufstehen gegen die Angst:

Wir entzünden ein Licht für die Zuversicht und die Hoffnung, ein Licht für Offenheit und Toleranz, ein Licht für Frieden und Liebe.

Die noch adventlichen Türen und noch skeptisch-abwartenden Herzen können sich nun öffnen: "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit."  - Offenheit für die Frohe Botschaft:

Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. (Lk 2, 10f)

Der "Stern über Bethlehem" leuchtet und wir wollen in den Fürbitten sein Licht auch an andere weitergeben: Tragt in die Welt nun ein Licht:  
Mach die Menschen mit diesem Licht der Freude, der Hoffnung, des Lebens und der Liebe glücklich. Danke für das Licht, das du uns allen schenkst.

Auch die persönlichen Bitten dürfen vor Gott gebracht werden, jede einzelne darf ihr "persönliches Licht" am Altar entzünden. Im Vater unser, dem Segensgebet und dem Lied "Oh du fröhliche" wird die Freude von Weihnachten spürbar:

Licht in der Dunkelheit: Fürchtet euch nicht!  
So werde Weihnachten: Gott wird Mensch in allen Dimensionen unseres Lebens.  
Gott segne und begleite unser Dasein. Er erfülle unsere Mitte mit Frieden und weihnachtlicher Freude: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Großer Dank an alle Mitwirkenden: die Nazareth-Kirche, Isabel Hofmann an der Orgel, Julia Lahmer an der Trompete, Eleonore und Henriette Seiger mit ihrem Sologesang und an die zahlreichen beteiligten Schülerinnen aus den 6., 8. und 9. Klassen und der Q11.    
 
Last but not least an die Schulleitung, Frau Kalb-Heubisch, sowie die Kolleginnen Frau Krone, Frau Mayer und Pfarrerin Frau Susanne Hofmann.

 

Maria Hergenröder für die Fachschaft ev. und kath. Religionslehre