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Musikalische Bildungsreise des Leistungsfachs Musik Q13 nach Paris

Musikalische Bildungsreise des Leistungsfachs Musik Q13 nach Paris – ein Reisetagebuch von 5.-8. Februar 2026

Angekommen in Paris unternahmen wir – Annabelle, Clara, Daria, Eleonore, Isabelle, Louisa, Patrizia, Martha, Frau Wohlgenannt und Herr Mühle – einen Spaziergang zum nahegelegenen Friedhof Père Lachaise, der zu Anfang des 19. Jahrhunderts von Napoleon eröffnet wurde. Père Lachaise war der erste Friedhof, der auch als Park angelegt wurde und ist mit um die 70.000 Grabstätten die größte Ruhestätte von Paris. Dort besuchten wir die Gräber von berühmten Musiker-Persönlichkeiten wie Frédéric Chopin, Gioachino Rossini und Jim Morrison, dessen Grab mit zahlreichen Blumen und Andenken von Fans übersät war. Im Conservatoire de Saint-Maur-des-Fossés erhielten wir danach eine Einführung in das französische Musikhochschul-System und in das typische Repertoire eines Studierenden im Fach Klavier. Am Abend besuchten wir dort das Konzert der Klavierklasse mit hervorragenden Pianistinnen und -Pianisten, die sich gerade auf die Aufnahmeprüfung für das prestigeträchtige „Conservatoire national supérieur de musique“ in Paris vorbereiten. 

Am nächsten Tag begannen wir unsere musikalische Spurensuche durch Paris vor der weltbekannten Kathedrale Notre Dame. Mit der Seine im Hintergrund hielt Frau Wohlgenannt einen informativen Impulsvortrag über die Notre-Dame-Epoche – eine Zeit, in der Paris das innovative Zentrum der abendländischen Musikkultur war. Danach durften wir selbstständig über Kopfhörer den archaischen Klängen der damaligen frühen Mehrstimmigkeit lauschend durch die beeindruckende Wirkungsstätte Notre Dame der epochenprägenden Komponisten Leonin und Perotin schreiten und unter den hohen Deckenwölbungen den mittelalterlichen Zeitgeist nachfühlen. Welche weiteren musikalischen Geheimnisse sich hinter vielen Pariser Straßenecken verbergen, erfuhren wir auf anschließenden Erkundungstouren durch die Stadt. Dabei besuchten wir jeweils zu zweit oder zu dritt verschiedene Inspirationsstätten, sowie Geburts- und Schaffensorte bekannter Musiker und Musikerinnen. Auf unserem Weg konnten wir durch Boutiquen, Cafés und Parks bummeln und gaben uns ganz dem französischen Flair hin. Unser nächster Programmpunkt war das Pariser Instrumentenmuseum. Mit Kopfhörern und einem digitalen Guide ausgestattet lernten wir unbekannte Instrumente kennen und konnten unser Wissen über Instrumentenkunde erweitern. Der Museumsbesuch begeisterte durch die erstaunliche Bandbreite an Exponaten und die Anschaulichkeit ihrer Darstellung. Seinen Ausklang fand dieser Tag in einem Konzert in der Philharmonie de Paris. Das Orchester des Conservatoire National Supérieur de Musique spielte mitreißend unter der Leitung von Jordi Savall Werke von Tschaikowski, Mendelssohn, Grieg und Pärt.

Vom weltbekannten Varieté „Moulin Rouge“ aus schlenderten wir an unserem letzten Tag gemeinsam durch die belebten Straßen von Montmartre, stiegen die unzähligen Stufen zur Kirche Sacré-Cœur hinauf und genossen den fantastischen Panorama-Blick über Paris. Von unserem bereits in München durch Auftritte erarbeiteten Geld ließen wir uns im vegetarischen Restaurant Maslow köstliche kleine Speisen zum Teilen schmecken. Nach dem Essen spielten wir ein von Clara, Martha und Louisa vorbereitetes Quiz, in dem konkurrierende Teams mit ihrem auf der Reise neu gewonnen Wissen Fragen in den Kategorien „Paris“, „Musik“, „Privates“ und „Fun-Facts“ beantworteten – es wurde hitzig und witzig, z.B. zur Geschichte des Croissants. Bei einem Spaziergang vorbei am glitzernden Eiffelturm nahmen wir Abschied von Paris. 

Wir danken der Bayerischen Einigung e.V, und der Vereinigung Max-Joseph-Stift e.V. für ihre großzügigen Spenden zu dieser Fahrt.

Leistungsfach Musik Q13

Bilder Parisreise 26