„Romeo und Julia“ die Moderne Inszenierung von Elsa-Sophia Jach
Bei Romeo und Julia denken wir Schülerinnen heutzutage eher an eine alte langweilige und komplizierte Sprache und ein Stück, über das wir eh schon alles wissen.
Doch wir haben nicht mit der Modernen Inszenierung von Elsa-Sophia Jach gerechnet, die uns mit Ihrem spektakulären und unkonventionellen Bühnenbild überrascht hat.
Die Geschichte blieb nicht bei der blinden und kopflosen Liebe, sondern Julia hat das erste mal über die Option ein Leben ohne Romeo zu führen nachgedacht und es sich vielleicht mit dem Selbstmord nochmal anders überlegt. Auch bei der Sprache wurden einige neu geschriebene Texte hinzugefügt, ohne aber Shakespeares stark zu verändern. Nach dem dreieinhalbstündigen Theater Besuch waren wir voller Eindrücke und Emotionen.
Am Tag danach hatten wir einen anregenden Workshop mit Linda Nerlich der Theaterpädagogin des Residenztheaters zur Nachbereitung des Theaterstücks. Wir haben spannendes Hintergrundwissen erfahren, unter anderem dass 30 - 50 Personen bei jeder Aufführung im Hintergrund arbeiten, um all das am Laufen zu halten und uns diesen Besuch zu ermöglichen. Dieser Besuch der Vorstellung war eine sehr willkommene Abwechslung zum Schulalltag und hat uns gezeigt, dass Klassiker auch heute noch begeistern können.
Ella L., 10b